Bürgerverein Gondelsheim

Arbeitskreis Historisches Gondelsheim


Aktivisten vor dem Friedrichsbrunnen

Von links: Ilona Ziessler Pricken, Karl Becker, Maria Feldmann

Der Arbeitskreis Historisches Gondelsheim formierte sich mit der Bitte eines Gondelsheimers, den Jugendlichen der Gemeinde die historischen Eckdaten während eines Konfirmandennachmittages näher zu bringen.  Ein Ortsrundgang der etwas anderen Art wurde kreiert, mit motivierenden Fragen, Geheimnissen und Überraschungen. Wieviel Unbekanntes es in Gondelsheim zu entdecken gibt und was davon seit vielen Jahrhunderten im Verborgenen schlummert sind Kernfragen des Rundganges.

Steine, Schlusssteine, behauene Steine, Wegsteine, Gedenksteine. Was davon gibt es in  Gondelsheim noch zu sehen? Die Gruppe macht sich seit vielen Jahren daran eine Kartierung anzufertigen, unterstützt mit Photomaterial.  Weiterhin ist man bei dieser Arbeit auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Denn es scheint wahrscheinlich, dass in mancher alten Mauer oder in einer alten Hofraide noch ein Schatz zu finden ist. Ein Ausschnitt dieser Arbeit wurde im Jubiläumsbuch zur 750-Jahrfeier der Gemeinde 2007 veröffentlicht.

Ulrich Pricken übertrug in mühevoller Arbeit die alte Schrift "Der Hungerbrunnen", die eine Geschichte aus dem benachbarten Wössingen berichtet, in modernes Deutsch. Der Brunnen, der Wasser zutage fördert in den Jahren in denen die Ernten schlecht sind, ist heute noch auf Wössinger Gemarkung zu sehen.

Was haben andere Gemeinden, was wir nicht (mehr) haben? Ausflüge in die Umgebung zeigen uns die Antwort. Faszinierend  das Grumbierefest in Lichtenau, die Altstadtführung durch Eppingen und die Backhäuslebesichtigung.


Die vom Bürgerverein renovierte "Mosthex" (Obstpresse) wird anläßlich eines Umzuges durch die Gemeinde präsentiert. Auf dem Photo abgebildet ist die Gruppe um Fahrer Klaus Kaiser.